Framing von Ernährungsarmut in Medien, Politik und Wissenschaft

17.06.2026 10:00–12:00 Uhr online
kostenfrei
Frau schaut auf Gemüse im Supermarkt

Worte prägen Wahrnehmung. Ob in Medienberichten, politischen Debatten oder wissenschaftlichen Diskursen: Die Art und Weise, wie über Armut und Ernährung gesprochen wird, beeinflusst Einschätzungen. Das bedeutet auch, dass Framing mitentscheidet, ob Ernährungsarmut als strukturelles Problem erkannt oder als individuelles Fehlverhalten gesehen wird. Umso wichtiger ist ein Verständnis darüber, wie sprachliche Rahmen wirken, um Zuschreibungen kritisch einzuordnen, Stigmatisierungen entgegenzuwirken und eigene Kommunikation reflektiert gestalten zu können. 

Nach den Fachvorträgen haben die Gäste die Möglichkeit in einer Gesprächsrunde mit beiden Referierenden eigene Fragen zu stellen und tiefer in den Austausch zu treten.

Das erwartet Sie:

  • Dr. Martha Kuhnhenn erklärt, was Frames und Framing sind, welche Rolle die Sprache für sie spielt und was in der eigenen Organisationskommunikation nach außen beachtet werden kann.
  • Martin Rücker zeigt in seinem Vortrag: „Selbst schuld! Ernährungsarmut als vermeintlich individuelles Problem“, wie Framing in den Medien, Politik und Wissenschaft aufzudecken und einzuordnen ist.
  • Ernährungsarmut in Niedersachsen im Fokus – Das ZEHN stellt eigene Angebote vor.

Zielgruppe: Fachkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Engagierte im Ernährungs- und Sozialbereich

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