Lebensmittelklarheit – das Portal für mehr Durchblick jetzt auch als Podcast

Screenshot Website Lebensmittelklarheit

Das Portal Lebensmittelklarheit.de bekommt ein neues Format: den Podcast „Klar Tisch!“. Jede Folge widmet sich einem spannenden Thema aus der Welt der Lebensmittelkennzeichnung. Das Ziel ist es Probleme aufzuzeigen, Marketingtricks zu entlarven und Lösungen zu finden – und so gemeinsam mit den Verbraucherinnen und Verbrauchern für mehr Klarheit und Wahrheit in der Lebensmittelkennzeichnung zu sorgen. Die erste Folge von „Klar Tisch!“ ist jetzt online, Thema ist der Lebensmittelklarheit-Dauerbrenner Alibi-Zutaten. Ab April soll der Podcast regelmäßig erscheinen.

Schon seit mehr als zehn Jahren sorgt die Plattform als Angebot der Verbraucherzentralen für mehr Durchblick im Lebensmittelbereich. Denn wer kennt sie nicht, die irreführenden Kennzeichnungen auf Produkten?

Abgesehen von der Möglichkeit Produkte zu melden, werden Fragen zur Aufmachung von Lebensmitteln beantwortet und rund um das Thema Kennzeichnung aufgeklärt. Beispielsweise gilt seit Jahresbeginn nicht nur die überarbeitete EU-Öko-Verordnung, die die biologische Erzeugung und Vermarktung von Lebensmitteln regelt, sondern in Deutschland auch das Verbot des Schredderns von männlichen Küken. Wer Eier kaufen möchte, die ohne Kükentöten produziert wurden, achtet deshalb auf Deutschland als Erzeugerland, was am Aufdruck auf dem Ei ersichtlich ist.

Zudem reicht ab Mai ein einfacher Hinweis des Händlers auf eine Preisreduzierung bei Lebensmitteln mit kurzer Haltbarkeit oder erreichtem Mindesthaltbarkeitsdatum aus. Lebensmittelverschwendung soll damit entgegengewirkt werden.

Durch das Kommentieren von Beiträgen und die Teilnahme an Umfragen ermöglicht das Portal Interessierten, sich aktiv in die Diskussion über unklare Kennzeichnungen einzubringen. Welche Angaben auf Verpackungen missverständlich sind oder potenziell täuschen, wird in Studien untersucht.

Obwohl die meisten Kennzeichnungspraktiken, über die sich beschwert wird, rechtens sind, ist es seit dem Start des Projektes gelungen, mehrere Hersteller zu einer verbraucherfreundlicheren Deklarierung oder Anpassung von Werbeaussagen auf ihren Produkten zu bewegen.

So zeigt Lebensmittelklarheit auf, wo geltende Leitsätze und rechtliche Rahmenbedingungen den Erwartungen der Konsumierenden nicht entsprechen und politischer Handlungsbedarf besteht – ab heute nicht mehr nur zum Nachlesen, sondern auch Hören im Podcast „KlarTisch!“.

Haben Sie das Gefühl, dass eine Lebensmittelkennzeichnung unklar oder missverständlich ist? Dann wenden Sie sich an Lebensmittelklarheit.