Ernährungsarmut im Fokus - neue Handlungsempfehlungen für Niedersachsen
1,3 Mio. Menschen sind in Niedersachsen armutsgefährdet. Armut wirkt sich dabei auch auf die Ernährung aus. Wer arm ist, hat es schwer(er), sich gesundheitsfördernd zu ernähren.
Miriam Staudte, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hat heute 13 Handlungsempfehlungen gegen Ernährungsarmut in Niedersachsen herausgegeben: "Eine gesunde und nachhaltige Ernährung darf nicht vom Geldbeutel abhängen. [...] Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam in Niedersachsen der Ernährungsarmut mit konkreten Maßnahmen entgegenwirken können – diese Handlungsempfehlungen bieten dafür hilfreiche Anregungen.", so Ministerin Staudte.
In den Handlungsempfehlungen zeigt sich ein vielfältiges Bild: Einige Empfehlungen richten sich an bestimmte Zielgruppen wie beispielsweise Kinder, Jugendliche oder Studierende, um ihnen einen besseren Zugang zu gesunder Ernährung sicherzustellen. Die „Einführung einer nach Möglichkeit beitragsfreien und qualitativ hochwertigen Kita- und Schulverpflegung in Niedersachsen“ sowie die „Ausweiten des EU-Schulprogramms zur beitragsfreien und flächendeckenden Versorgung von Kindern mit Obst, Gemüse und Milch“ stellen die Lebenswelt Kita in den Mittelpunkt.
Das Fokusheft Ernährungsarmut, als Erweiterung der niedersächsischen Ernährungsstrategie, steht auf der dazugehörigen Website zum Download bereit.
Quelle: Newsletter des Zentraums Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen, 11.12.2025